Hexenverfolgung in Hannover-Calenberg (und Calenberg-Göttingen)
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Ein düsteres und zugleich faszinierendes Kapitel unserer Historie, nämlich die Geschichte der Hexenverfolgung im Calenberger Land, wird anhand ihrer Quellen beleuchtet. Authentisch werden magische Praktiken, insbesondere auf dem Gebiet der Heilmagie, vor allem aber die Prozesse selbst, abgehandelt.
Hierbei stehen die Vorgänge in Neustadt/R., im Zusammenhang mit der Anschuldigung der Herzogin Sidonia, eine Hexe zu sein und ihrem Gemahl Erich II. mit zauberischen Mitteln das Leben kürzen zu wollen, auch reichsweit einzigartig da.
Bemerkenswert ist ebenfalls das Entfachen der exzessiven Hexenverfolgungen im Kloster Loccum durch den Wiedensahler Pastor Rimphof, welcher sich zudem mit seinem "Drachen-König" ein Denkmal gesetzt hat.
Eine weitere "Bereicherung" stellt die Dissertation des namhaften Hannoveraners Grupen zu den seinerzeitigen Methoden der "Wahrheitsfindung" dar, ohne welche Hexenprozesse kaum denkbar sind. Dies erlaubt nicht nur Einblicke in jene makabere Epoche, sondern quasi direkt in "Herzog Erichs Folterkeller".
Aber Hexenprozesse und Foltermethoden lassen sich für so ziemlich alle mitteleuropäischen Landschaften darstellen. Doch gerade unsere Region wartet in Person des Juristen Justus Oldekop mit der so ziemlich reichsweiten Besonderheit eines sehr frühen Kämpfers wider den Hexenprozess und -wahn (!) auf!
Thematisiert wird ferner der Ausklang dieses Wahns, mit welchem sich auch ein G. W. Leibniz zu befassen hatte.
Hierbei stehen die Vorgänge in Neustadt/R., im Zusammenhang mit der Anschuldigung der Herzogin Sidonia, eine Hexe zu sein und ihrem Gemahl Erich II. mit zauberischen Mitteln das Leben kürzen zu wollen, auch reichsweit einzigartig da.
Bemerkenswert ist ebenfalls das Entfachen der exzessiven Hexenverfolgungen im Kloster Loccum durch den Wiedensahler Pastor Rimphof, welcher sich zudem mit seinem "Drachen-König" ein Denkmal gesetzt hat.
Eine weitere "Bereicherung" stellt die Dissertation des namhaften Hannoveraners Grupen zu den seinerzeitigen Methoden der "Wahrheitsfindung" dar, ohne welche Hexenprozesse kaum denkbar sind. Dies erlaubt nicht nur Einblicke in jene makabere Epoche, sondern quasi direkt in "Herzog Erichs Folterkeller".
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