All quiet on the genre front?
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Das Kriegsfilm-Genre scheint lebendig wie nie zu sein. Von Blockbustern wie "Saving Private Ryan" über filmische Materialschlachten à la "Black Hawk Down" bis hin zu quotenträchtigen Fernsehgroßproduktionen im Stil von "Band of Brothers": Der erzählte Krieg hat Hochkonjunktur, zumindest im Bereich des Spielfilms. Auch Historiker und Politologen haben sich des Themas angenommen, die medienwissenschaftliche Filmpublizistik jedoch hinkt noch hinterher. Aus diesem Grund hat sich das Symposium "All Quiet on the Genre Front? Zur Theorie und Praxis des Kriegsfilms" mit den filmhistorischen Grundlagen des Genres Kriegsfilm sowie Problemen seiner theoretischen Modellierung auseinander gesetzt. Im Mittelpunkt der Diskussion stehen dabei Fragen nach Regelmäßigkeiten im Kriegsfilm. Gibt es bestimmte Darstellungskonventionen für Themen wie Traumatisierung, Tod/Sterben, Gewalt/Grausamkeit, Täter/Opfer, Politik/Moral/Ethik oder Männlichkeit/Weiblichkeit? Haben sich die Grenzen des Darstellbaren bzw. des Tabus verschoben und warum? Welche Rolle spielen reale historische und politische Zusammenhänge für Kriegsfilme?
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