Spiele

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48 pages 1927

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Wer Harald Gerlachs „Spiele" und „Spielszenen" liest, muß sich frei machen von Erwartungshaltungen, die er von klassischer Dramatik mitbringt. Er sollte derbe Komik, Absurdes, philosophisches Denken und drastische Sprache vertragen. Und er soll Vergnügen an sinnfälligen Theaterbildern entwickeln, die sich aus dem Spannungsfeld zwischen Wort und Geste ergeben.

Solcherart Schau-Spiele will Gerlach verstanden wissen als „Durch-Spiel von Verhaltensmöglichkeiten in Konfliktsituationen, vorgeführt zur öffentlichen Übung und Erprobung". Ein aufklärerisches Theater also? Ja, aber ein sinnliches, eines, das Menschheitsfragen auch als Schau-Stücke mit Musik und Zauberei diskutiert.

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