Sylvie Fleury
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About This Book
Sylvie Fleury (geb. 1961 in Genf, lebt und arbeitet in Genf) nimmt in ihren Arbeiten Bezug auf die Luxus- und Warenwelt und löst die Hierarchien zwischen Kunst, Kultur, Design, Mode und Kommerz auf. Als Assistentin des Künstlers John Armleder kam sie 1990 eher durch Zufall zur Kunst und hat seitdem die Objekte der Begierde aus Mode und Kosmetik als Skulpturen und Installationen präsentiert. Einkaufstüten bekannter Modefirmen werden im Ausstellungsraum ebenso auf dem Boden inszeniert wie zerbrochene Make-up-Produkte. Statussymbole und Fetische der Konsumwelt werden in den Kontext der Kunstwelt verschoben und damit in ihrem Wert hinterfragt. Im Sinne Duchamps sind ihre Objekte Readymades, die Andy Warhols Ansatz einer Kritik der Warenwelt zitieren. Neon-Schilder verkünden die Macht der Marke und machen das Logo zum Signum einer globalen Konsumwelt. Fleurys Werke bewegen sich zwischen Verführung und Oberflächlichkeit, Kunst und Werbung, Konzept und Konsum. Was auf den ersten Blick wie eine deutliche Bestätigung der Wertmassstäbe der Konsumgesellschaft wirkt, ist doch immer ein subtiler Kommentar auf den schönen Schein. Exhibition: Villa Stuck, München, Germany (30.06.-03.10.2016).
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