Adolf Bastian and his universal archive of humanity
Adolf Bastian and his universal archive of humanity
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About This Book
Dieser Band enthält die Beiträge des 2005 im Ethnologischen Museum Berlin abgehaltenen Symposiums aus Anlass des 100. Todestages von Adolf Bastian (1826-1905). Bastian war der Begründer der Ethnologie in Deutschland und der erste Direktor des Königlichen Museums für Völkerkunde in Berlin. Während seiner ersten Weltreise von 1850 bis 1858 stellte Bastian fest, dass die Kultur der indigenen Völker sich veränderte und im Begriff war, zu verschwinden. Er setzte sich zum Ziel, ein {u201E}Menschheitsarchiv2 schaffen, um das Wissen über die Kultur dieser Völker zu erhalten sowie Anschauungsmaterial für spätere Studien bereit zu stellen. Bastian glaubte an die Einheit aller Menschen, unabhängig von kulturellen oder sozialen Differenzierungen. Um der immensen Aufgabe, Informationen und Objekte zu beschaffen, gerecht zu werden, schuf Bastian ein weltweites Netzwerk von Forschern, Sammlern und Reisenden. Die 27 Beiträge erläutern Bastians Persönlichkeit, seine Schriften und seine Nachwirkungen. Sie beschäftigen sich mit den wissenschaftlichen Kreisen in Berlin, seiner Arbeit im Museum und der Arbeit der ihm nachfolgenden Forschergeneration. Ein großer Teil der Beiträge widmet sich seinen Reisen in verschiedene Erdteile, zwei Aufsätze behandeln zudem die Bedeutung der zu seinen Lebzeiten entstandenen Sammlung für die heutigen indigenen Völker.
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