Die iranische Moderne in der bildenden Kunst
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Die iranische Moderne in der bildenden Kunst

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399 pages 2011

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1958 trat der erst 21 Jahre alte Parviz Tanavoli in Teheran mit der ersten Einzelausstellung moderner Kunst an die Öffentlichkeit. Zur Überraschung der Ausstellungsbesucher zeigte der Künstler Tierassemblagen aus Altmetall und semiabstrakte Keramiken zu Themen des alltäglichen Lebens. Weder Subjets noch Werkstoffe dieser Art waren bisher in Irans Hauptstadt als Kunst erklärt worden. Die anfänglich geäusserte Ablehnung des Publikums wandelte sich in den folgenden Jahren in Zustimmung, Anfang der 70er Jahre galt Tanavoli als einer der bedeutendsten Künstler im Iran. Besonders gewürdigt wurde er für seine beispielgebende Auseinandersetzung mit der iranischen Folklore, die in die Entstehung des modernen Kunststils 'Saqqakhaneh' mündete. Um Tanavoli und einige andere iranischen Künstlern herum entstand Mitte der 60er Jahre in Teheran eine lebendige Kunstszene mit Ausstellungsbetrieb und mit zahlreichen Kulturmagazinen. Die Islamische Revolution jedoch belegte Tanavoli mit Arbeits-und Ausstellungsverbot. -- Source other than from the Library of Congress.

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