Doch warum so viel Hass?

Eine Erwiderung auf Michel Onfrays „Anti Freud“

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87 pages 2011

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Angriffe auf Sigmund Freud haben Tradition, und auch ihre Wendung ins Persönliche und »unter der Gürtellinie«. Doch mit dem Anti-Freud des französischen Bestseller-Autors Michel Onfray, der im Frühjahr auch auf Deutsch erscheint, wird eine neue Dimension der Unsachlichkeit erreicht. Der neue »Wortführer der Nation«, so die FAZ, hat mit seinem Buch gegen Freud, den er als Frauenhasser, Fälscher, ja unwissenschaftlichen Scharlatan und Förderer und Bewunderer des Faschismus angreift, durch ein geschicktes Spiel auf der Klaviatur der Medien einen ungeheuren Hype ausgelöst. Elisabeth Roudinesco hat eine konzentrierte Entgegnung verfasst, die die Defizite von Onfrays Anti-Freud zusammenfasst und nebenbei eine kleine Geschichte des Hasses auf die Psychoanalyse anbietet.

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