Hass Im Antiken Rom

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356 pages 2021

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"Hassprediger, Hassverbrechen, Hassrede - der Hass hat heutzutage einen ausgesprochen schlechten Leumund. Im Romischen Reich war das anders: Zwar mahnten auch antike Autoren an, den eigenen Hass moglichst unter Kontrolle zu halten. Zugleich lassen sich aber Diskurse nachweisen, in denen der Hass ausgesprochen positiv bewertet und teilweise sogar regelrecht eingefordert wurde. Das hatte Ruckwirkungen auf das Ausdrucksverhalten, fur das sich verschiedene Strategien herausarbeiten lassen - von der Maskerade bis zur Verstarkung vorhandener Hassgefuhle. Unter Ruckgriff auf eine breite begriffsgeschichtliche Analyse dessen, was in Moderne und Antike als Hass verstanden werden konnte, analysiert Philip Aubreville die unterschiedlichen Bewertungsmuster dieses wirkmachtigen Gefuhls. Seine Untersuchung fullt so eine Leerstelle im aufstrebenden Feld zur antiken Emotionsgeschichte, die fur das Alte Rom bislang vor allem etwa Angst, Zorn und Neid umfassender in den Blick genommen hat."--

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