Der Wiener Hof im Spiegel der Zeremonialprotokolle (1652-1800)
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Das Leben am Wiener Kaiserhof ist in vielen Bereichen erstaunlich schlecht erforscht, sodass etwa nicht klar ist, wie man bei Hof im 17. und 18. Jahrhundert Weihnachten feierte, wie Geburtstage begangen wurden oder wie man die Feste der (alten und neuen) Landesheiligen sowie der länderübergreifenden „Staatsheiligen“ (Joseph von Nazareth, Johannes von Nepomuk) beging.
Auf der Grundlage der seit 1652 geführten und im Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchiv aufbewahrten Zeremonialprotokolle, in denen der protokollarische Ablauf bei Hof schriftlich und mitunter sogar bildlich festgehalten wurde, wird diesen und anderen Fragen exemplarisch nachgespürt. Im Mittelpunkt des aus einem Forschungsseminar an der Universität Wien hervorgegangenen Bandes stehen unter anderem die folgenden Themen:
höfische Kommunikation und Repräsentation; die Öffentlichkeit des Hofes und das Zeremoniell bei Prozessionen, Schautafeln, Kirchgängen usw.; die differenzierte Beteiligung der einzelnen Hofämter; die Kommunikation von Hof und Untertanen; die Zeichenhaftigkeit des höfischen Handelns etc.
In den Quellenanhängen zu den einzelnen Beiträgen werden unter anderem erstmals die Instruktionen für die Inhaber verschiedener Hofämter (vom Obersthofmeister abwärts) sowie mehrere Ordnungen (Kammerzutrittsordnungen, Hofklagsordnungen/Hoftrauerordnungen) etc. ediert und damit der internationalen Hofforschung zugänglich gemacht.
Auf der Grundlage der seit 1652 geführten und im Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchiv aufbewahrten Zeremonialprotokolle, in denen der protokollarische Ablauf bei Hof schriftlich und mitunter sogar bildlich festgehalten wurde, wird diesen und anderen Fragen exemplarisch nachgespürt. Im Mittelpunkt des aus einem Forschungsseminar an der Universität Wien hervorgegangenen Bandes stehen unter anderem die folgenden Themen:
höfische Kommunikation und Repräsentation; die Öffentlichkeit des Hofes und das Zeremoniell bei Prozessionen, Schautafeln, Kirchgängen usw.; die differenzierte Beteiligung der einzelnen Hofämter; die Kommunikation von Hof und Untertanen; die Zeichenhaftigkeit des höfischen Handelns etc.
In den Quellenanhängen zu den einzelnen Beiträgen werden unter anderem erstmals die Instruktionen für die Inhaber verschiedener Hofämter (vom Obersthofmeister abwärts) sowie mehrere Ordnungen (Kammerzutrittsordnungen, Hofklagsordnungen/Hoftrauerordnungen) etc. ediert und damit der internationalen Hofforschung zugänglich gemacht.
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