Carl Schmitts Reichsordnung. Strategie für einen europäischen Grossraum
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Carl Schmitt hat in seiner Schrift 'Völkerrechtliche Großraumordnung mit Interventionsverbot für raumfremde Mächte' von 1939 versucht, dem Reichsbegriff zu einer völkerrechtlichen Renaissance zu verhelfen. 'Reich' ist bei ihm gedacht als Kern einer europäischen Hegemonialordnung. Die Präsentation dieser Konzeption hat im nationalsozialistischen Deutschland sofort eine lebhafte Debatte ausgelöst. Der Verfasser versucht, sie nachzuzeichnen, wobei auch auf bisher unveröffentlichte Dokumente aus dem umfangreichen Nachlaß Carl Schmitts zurückgegriffen wurde.
Das 'Reich' als politische Konzeption ist nach 1945 fast spurlos verschwunden, und dennoch beweist Schmitts Schrift Aktualität durch ihre antiuniversalistische Stoßrichtung: 'Die notwendige logische Konsequenz des Universalismus ist Imperialismus'. So lautet nicht etwa ein Satz aus Schmitts Oeuvre, sondern er steht in dem Buch 'Kampf der Kulturen' des Harvard-Professors Samuel P. Huntington.
Das 'Reich' als politische Konzeption ist nach 1945 fast spurlos verschwunden, und dennoch beweist Schmitts Schrift Aktualität durch ihre antiuniversalistische Stoßrichtung: 'Die notwendige logische Konsequenz des Universalismus ist Imperialismus'. So lautet nicht etwa ein Satz aus Schmitts Oeuvre, sondern er steht in dem Buch 'Kampf der Kulturen' des Harvard-Professors Samuel P. Huntington.
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