Theodor Wiegand und die byzantinische Kunst
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Theodor Wiegand und die byzantinische Kunst

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96 pages 2014

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Am 30. Oktober 2014 jährt sich der Geburtstag von Theodor Wiegand zum hundertfünfzigsten Mal. Seiner Tätigkeit zuerst als Direktor an den Königlichen Museen zu Berlin mit Dienstsitz in der Türkei, später als Direktor der Antikensammlung verdankt die Antikenabteilung der Berliner Museen einen Grossteil ihrer Grabungsfunde aus Priene, Milet, Didyma und Samos, darunter das monumentale Markttor von Milet. Ihm gelang der Ankauf zahlreicher Privatsammlungen von Antiken, als Beispiel sei hier nur die Sammlung Gans genannt. Schliesslich kämpfte er jahrelang, teils Seite an Seite mit dem Generaldirektor der Berliner Museen, Wilhelm von Bode, teils offen gegen ihn, um die nach seiner Auffassung bestmögliche Aufstellung der aus den Ausgrabungen stammenden antiken Architekturen. Ergebnis war das 1930 eröffnete Pergamonmuseum. 0Doch galt Wiegands Interesse und sein Wirken nicht alleine der Antikensammlung. Mit grossem Elan wirkte er beim Aufbau der von Wilhelm von Bode an den Berliner Museen neu eingerichteten Abteilungen für frühchristlich-byzantinische und für islamische Kunst mit. So ist es ihm unter anderem zu verdanken, dass die Berliner Museen im Museum für Byzantinische Kunst die grösste Sammlung byzantinischer Steinskulpturen ausserhalb des ehemaligen Gebietes des Byzantinischen Reiches zeigen können.00Exhibition: Museum für Byzantinische Kunst, Bode-Museum, Berlin, Germany (17.10.2014 - 18.01.2015).

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