Mass und Information als ästhetische Kategorien
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Eine der wichtigsten Vorläuferinnen der modernen ästhetischen Verfahren ist die Theorie des amerikanischen Mathematikers G. D. Birkhoff zur ästhetischen Wahrnehmung, die er in den Jahren 1929 bis 1944 entwickelte. Da die Birkhoff’sche Ästhetik noch weitgehend unbekannt ist, werden ihre Gundlagen und einfachen Anwendungen von Rul Gunzenhäuser im ersten Teil seiner Publikation dargestellt und kritisch untersucht. Er zeigt, wie sich von dieser »Theorie der ästhetischen Form« aus eine Brücke schlagen läßt zu den neueren statistischen und kybernetischen Theorien, die in der modernen Ästhetik Anwendung finden. Im zweiten Teil werden Zielsetzung und Grundlagen der Informationsästhetik erörtert. Weiter zeigt Gunzenhäuser auf, wie die Birkhoff’sche Theorie durch das Modell der Informationsästhetik interpretiert und verfeinert werden kann. Der letzte Teil der Publikation ist der »erklärenden Informationstheorie« gewidmet, ihren Wurzeln in der »Redundanztheorie des Lernens« und ersten Anwendungen auf Vorgänge der ästhetischen Produktion und der ästhetischen Wahrnehmung.
Prof. Gunzenhäuser lehrte an der Universität Stuttgart und hat im vorliegenden Werk seine ursprüngliche Dissertation, die auf besonders große Resonanz gestoßen war, überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht.
Prof. Gunzenhäuser lehrte an der Universität Stuttgart und hat im vorliegenden Werk seine ursprüngliche Dissertation, die auf besonders große Resonanz gestoßen war, überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht.
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