Apologeten der Vernichtung oder "Kunstschützer"?
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Apologeten der Vernichtung oder "Kunstschützer"?

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318 pages 2017

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Der Erste Weltkrieg war der erste militärische Konflikt, in dem die Geisteswissenschaften Aufgaben der Propaganda übernahmen. Im Herbst 1914, nach den Zerstörungen in Reims und Leuven, starteten die Mittelmächte mit dem ?Kunstschutz? eine Kampagne, die den Vorwurf ?deutscher Barbarei? in der Kriegsführung widerlegen sollte.0Die Aktivitäten des ?Kunstschutzes? umfassten alle Kriegsschauplätze, die bisherige Forschung blieb jedoch auf Belgien und Frankreich konzentriert. Dieser Band behandelt den Themenkomplex erstmals in vergleichender Perspektive und legt dabei den Schwerpunkt auf die Regionen des östlichen und südöstlichen Europa. Die Beiträge untersuchen, welche Interessen die deutschen und österreichischen Wissenschaftler ? u. a. Kunsthistoriker, Archäologen, Ethnologen ? in den jeweiligen Besatzungsgebieten leiteten, welche Schutz- und Wiederaufbaumassnahmen sie tatsächlich initiierten, ob und in welcher Form es zu Interferenzen mit Fachkollegen vor Ort kam.

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