Mumien, Sphingen und Uschebti
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Mumien, Sphingen und Uschebti

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64 pages 2017

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Obwohl man im hohen Norden Deutschlands kaum altägyptische Objekte erwartet, haben Ägyptenbegeisterte entsprechende Stücke erworben oder von Reisen ins Niltal mitgebracht. Recherchen in Museen Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns ergaben zwar keine spektakulären Aegyptiaca, aber spannende Geschichten über Ägyptenreisen[de]. Durch Aufzeichnungen und Souvenirs erfährt der Leser von Staatsbesuchen des Hochadels, Karawanenzügen von Naturforschern und ersten organisierten Kilkreuzfahrten interessierter Bürger und Kaufleute. Seit dem 17. Jh. lassen sich in Norddeutschland vor allem Mumien[teile] nachweisen, wobei manches heute verloren und nur noch archivalisch rekonstruierbar ist. Beispiele sind Funde in der Kunstkammer Gottorf, Mumien im St. Annenmuseum Lübeck und Provinzialmuseum Stralsund, Sphingen von Schloß Schlieffenberg bei Güstrow, Krokodilmumien aus Maabdeh, Reisedokumente des Großherzogs Friedrich Franz II. von Mecklenburg-Schwerin sowie von der Deutschen Orient-Gesellschaft an die Universitäten Rostock und Greifswald sowie die Museen in Lübeck, Stralsund und Haderslev weitergegebene Funde.

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