Irans Führungsanspruch
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Die herrschende Politik-Elite Irans reklamiert für ihr Land einen Führungsanspruch im Vorderen Orient ? vorzugsweise in der Golfregion.0Die Arbeit analysiert anhand originalsprachiger Quellen die islamistische KonƯzeption des Führungsanspruchs der Islamischen Republik Iran von ihrer Gründung bis zum Ende der Präsidentschaft Mahmud Ahmadinejads. Der Autor argumentiert, dass Iran die Übernahme der angestrebten Spitzenstellung aufgrund wirkungsvoller GegenƯstrategien seiner regionalen Hauptkonkurrenten Saudi-Arabien, Irak und Israel sowie der USA nicht gelungen ist. Teherans außenpolitische Zielsetzung ist hauptƯsächlich dem postrevolutionären Vorhaben geschuldet, eine entwicklungsƯfähige Islamische Republik aufzubauen. Insofern entfaltete der Diskurs eine Rückwirkung auf die Dynamik sich entwickelnder innenpolitischer Machtkonstellationen. SystemƯstabilisierend wirkte hingegen das im Innern etablierte Rotationsprinzip bezüglich der Teilhabe kontroverser politischer Lager am Regierungshandeln. So ist sichergestellt, dass politische Gegensätze im Abstimmungsprozess angemessene Berücksichtigung finden.
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