Die Spätresultate der Myopieoperation nach dem Materiale der
Die Spätresultate der Myopieoperation nach dem Materiale der Rostocker Universitäts-Augenklinik
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„Bei den zur Verfügung stehenden 65 Fällen wurde im ganzen 10 Mal, also bei 15,4% Netzhautablösung beobachtet und zwar vertheilen sich die Fälle folgendermassen auf die einzelnen Operateure: Berlin: 10 Operationen — 8 Mal Ablösung; Axenfeld: 48 Operationen — 7 Mal Ablösung; Peters: 11 Operationen — bisher keine Ablösung, aber zu kurze, im Maximum 3 1/2 jährige Beobachtungsdauer. Diese Zahlen sind wesentlich höher als bei den bisherigen Statistiken und die Ablösungen sind zum Theil sicherlich der Operation zur Last zu legen, denn bei nicht operierten, hochgradig myopischen Augen tritt Netzhautablösung nach A. v. Hippel nur in 6,5% der Fälle ein. Verf. will trotzdem die Fukala'sche Operation nicht gänzlich Terweifen angesichts des grossen Nutzens, den die überwiegende Mehrzahl der Operierten davon hat; um so mehr müsse man durch geeignete Operationstechnik die Gefahren des Eingriffs einzuschränken suchen. Vor allem sind zu tiefe Incisionen der Linse mit Verletzung der hinteren Kapsel zu vermeiden, da sie leicht zu Glaskörper- Vorfall in die vordere Kammer führen. Die Anzahl der Extractionen mit der Lanze ist thunlichst einzuschränken, während die besonders gefährlichen Nachstar-Discissionen, die auch bei bester Operationstechnik nicht ganz zu umgehen sein werden, möglichst schonend ansgefohrt werden müssen.“
Quelle: Zentralblatt für praktische Augenheilkunde
Quelle: Zentralblatt für praktische Augenheilkunde
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