Dialektik der postkolonialen Hybridität

1.4 hrs read
Rate this book:
357 pages 2007

About This Book

Der koloniale Diskurs stellte zur Versöhnung des kollektiven okzidentalen Bewußtseins mit sich selbst den Legitimationsrahmen für die politischen Untaten des Kolonialismus bereit. Trotz heterogener Aussageformen, Themen und Begriffe ist dieser Diskurs einem System stereotyper Inferiorisierung des Fremden verpflichtet, das über historische und geopolitische Unterschiede triumphiert und daher bis in die Gegenwart nichts von seiner perfiden Kraft eingebüßt hat. Literatur ist zwar nachweislich integraler Bestandteil desselben, impliziert aber vermöge ihrer Ästhetik auch die Chance, den kolonialen Diskurs in seinem System zu überwinden. Im Nachvollzug einer solchen Überwindung soll der mit diesem Buch beabsichtigte spezifisch literaturwissenschaftliche Beitrag zur Kulturwissenschaft bestehen.

„Im Rekurs auf Ansätze der Hermeneutik, Ergebnisse der Kritischen Theorie, des französischen Poststrukturalismus, der internationalen Postmodernetheorie und der Postkolonialismus-Debatte entwickelt Jochen Dubiel die Theorie des postkolonialen Blicks auf überzeugende Weise weiter.“
Paul Michael Lützeler

"In seiner komparatistischen Studie bietet Dubiel einen souveränen Überblick über die Leitbegriffe bisheriger postkolonialer Studien (Said, Bhabha) und ergänzt diese um ein detailliertes poetologisches Modell des ‚Dritten‘. [...] Die Studie ist reich orchestriert durch Beispiele der fiktionalen Literatur."
Gabriele Dürbeck in „Germanistik“ (Heft 1-2/2008)

Buy This Book

As an Amazon Associate and Bookshop.org affiliate, BookOrb earns from qualifying purchases.

Write a Review

Sign in to write a review.