Anarchismus in Deutschland
Band 1: 1945–1965
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Über den Anarchismus im allgemeinen liegn bereits zahlreiche Studien vor, zum speziellen deutschen Nachkriegsanarchismus hingegen gab es bisher buchstäblich nichts. Diese Lücke füllt Günter Bartsch, zuletzt machte er sich als Verfasser der ersten Djilas-Biographie verdient. Er gilt als intimer Kenner aller sozialen Bewegungen aus eigener Anschauung.
Bartsch sammelte Hunderte von Originaldokumenten. Es war ihm sogar möglich, einen großen Teil des vertraulichen Briefwechsels zwischen den anarchistischen Gruppen und ihren Initiativpersonen auszuwerten. Auf diese Weise konnte er aus der Darstellung zahlloser Einzelheiten ein Mosaik schaffen, das in allen Farben schillert, aber auch manchen Irrtum berichtigt. Als Methode wählte der Autor die mehrfache Querschnittsanalyse, um immer wieder den Zusammenhang zwischen den verschiedenen anarchistischen Schulen zu beleuchten.
Er zeigt – schon im einleitenden Kapitel – die Besonderheiten jeder Schule und den spezifischen Arnarcho-Liberalismus der Anhängerschaft Silvio Gesells. Der Konflikt zwischen den anarchistischen Schuldoktrinen zieht sich durch alle Kapitel. Er entzündete sich schon 1947 von neuem durch den Konflikt der Anhänger Rockers und Oldays, deren Konzeptionen hier zum erstenmal dargestellt werden, Besonderes Interesse wird auch der anarchistische Widerstand in der DDR mit dem dunklen Ende Jelineks finden. Darüber war bisher überhaupt nichts bekannt. Bartsch zeigt die 3 Grundmerkmale des Anarchismus und jedes Anarchisten auf. Er verbindet die Darstellung des Wiederaufbaus der anarchistischen Bewegung mit biographischen Skizzen, mit Konferenzanalysen und geschichtlichen Vergleichen, die eine klare Abgrenzung vom Kommunismus und Sozialismus ergeben. Ein besonders wichtiger Teilabschnitt ist die Geschichte der Förderation Freiheitlicher Sozialisten Deutschlands.
Bartsch sammelte Hunderte von Originaldokumenten. Es war ihm sogar möglich, einen großen Teil des vertraulichen Briefwechsels zwischen den anarchistischen Gruppen und ihren Initiativpersonen auszuwerten. Auf diese Weise konnte er aus der Darstellung zahlloser Einzelheiten ein Mosaik schaffen, das in allen Farben schillert, aber auch manchen Irrtum berichtigt. Als Methode wählte der Autor die mehrfache Querschnittsanalyse, um immer wieder den Zusammenhang zwischen den verschiedenen anarchistischen Schulen zu beleuchten.
Er zeigt – schon im einleitenden Kapitel – die Besonderheiten jeder Schule und den spezifischen Arnarcho-Liberalismus der Anhängerschaft Silvio Gesells. Der Konflikt zwischen den anarchistischen Schuldoktrinen zieht sich durch alle Kapitel. Er entzündete sich schon 1947 von neuem durch den Konflikt der Anhänger Rockers und Oldays, deren Konzeptionen hier zum erstenmal dargestellt werden, Besonderes Interesse wird auch der anarchistische Widerstand in der DDR mit dem dunklen Ende Jelineks finden. Darüber war bisher überhaupt nichts bekannt. Bartsch zeigt die 3 Grundmerkmale des Anarchismus und jedes Anarchisten auf. Er verbindet die Darstellung des Wiederaufbaus der anarchistischen Bewegung mit biographischen Skizzen, mit Konferenzanalysen und geschichtlichen Vergleichen, die eine klare Abgrenzung vom Kommunismus und Sozialismus ergeben. Ein besonders wichtiger Teilabschnitt ist die Geschichte der Förderation Freiheitlicher Sozialisten Deutschlands.
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