Girolamo Troppa (1637-nach 1710)
Girolamo Troppa (1637-nach 1710)
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In seiner Reihe zu italienischen Barockkünstlern widmet sich Wallraf ab Dezember 2016 dem Römer Girolamo Troppa (1637-1710). Dafür zeigt das Kölner Museum mehr als 30 Arbeiten von Troppa, der ein begnadeter Zeichner war, aber der Forschung auch viele Rätsel aufgab. In der zweiten Hälfe des 17. Jahrhunderts war der Künstler vor allem als Maler und Freskant tätig. Rund 200 seiner Gemälde, darunter Altar- und Tafelbilder sowie Fresken und Porträts, sind heute noch erhalten. Troppas Federzeichnungen zeigen eindrucksvoll, welche Funktion sie im Entstehungsprozess seiner Gemälde und Fresken hatten. Ein kennerschaftliches Problem allerdings sind die Troppa ebenfalls zugeschriebenen Rötelzeichnungen, für die es bislang keine gesicherten Erkenntnisse gibt. Der Zeichner Troppa bleibt somit ein Phantom. Die Ausstellung gibt daher auch einen Einblick in das vielseitige Verfahren der zeichnerischen Kennerschaft. 0Exhibition: Graphisches Kabinettm Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Cologne, Germany (2.12.16 - 12.03.2017).
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