Briefe aus einer versinkenden Welt
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Briefe aus einer versinkenden Welt

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488 pages 2008

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„... mit einem getr©Þumten Visum wird man mich schwerlich nach Amerika einreisen lassen ...“ schreibt der wiener Arzt Ludwig Popper im Jahr 1939 in einem Brief an seine Frau in Wien. Statt in den angestrebten USA, dem Traumziel jedenfalls f©ơr Asyl suchende j©ơdische Ärzte aus Europa, ist er schließlich in Bolivien, in S©ơdamerika gelandet. Popper hat bis dahin einen b©ơrokratischen Kleinkrieg gef©ơhrt gegen eine verst©Þndnislose Welt, wie sie sich heute noch Asylsuchenden entgegenstellt. Nach acht Jahren in Bolivien (beschrieben in Poppers bolivianischem Tagebuch 'Bolivien f©ơr Gringos', edition lex liszt 12), ist die inzwischen sechsk©œpfige Familie Ende 1947 in das befreite Österreich zur©ơckgekehrt. In den mehr als vierhundert ber©ơhrenden Briefen aus 1938/39 wird die Vertreibung der Familie aus Österreich und aus Europa akribisch dokumentiert. Das Ergebnis ist ein zeithistorisches Dokument, das informativ wie eine Dokumentation, spannend wie ein Krimi und leidenschaftlich wie ein Liebesroman ist.

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