Fußangeln, Grenzpfähle und Fallgruben

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335 pages 2013

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Gut wäre es, wenn das humane Denken überall ins Gesellschaftliche einziehen könnte. Denn besonders über den Mangel an Humanität sorgt sich der Zeitgenosse nicht selten. Und eben dieser Mangel findet seinen Ausdruck in der kurzen Prosa von „Fußangeln, Grenzpfähle und Fallgruben“. In unseren Tagen wird gesurft und gejettet, man ist geistig allerdings nur zu Fuß unterwegs, so dass sowieso ein Scheitern immer möglich bleibt. Gebunden an die Dinghaftigkeit des gesellschaftlichen Seins, schätzt der Zeitgenosse das Lebenskriterium Erfolg zu hoch ein.
Die Grenzen des Humanen in der Absurdität des Alltäglichen und in dem Unaussprechbaren einer Scheinblüte, die über das Morbide der Gesellschaft hinwegtäuscht, dichterisch auszuloten ist ein weiteres wichtiges Anliegen in diesem Buch, mit welchem endlich die beiden früheren Veröffentlichungen „Fußangeln und Grenzpfähle“ sowie „Fußangeln und Grenzpfähle II“ zusammengefasst und erweitert vorliegen. Bildwerke ergänzen die Texte trefflich.

(Quelle: Klappentext für „Fußangeln, Grenzpfähle und Fallgruben“ 2013)

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