Beiträge zur NS-"Euthanasie"-Forschung 2002
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Der dritte Band der „Berichte der Arbeitskreises” fasst Vorträge zusammen, die auf den beiden Fachtagungen des Arbeitskreises im Jahre 2002 in Linz und in Potsdam gehalten wurden.
Drei Beiträge widmen sich der damaligen „Ostmark” des Deutschen Reiches: Einer detaillierten Darstellung der Geschehnisse in der T4-Tötungsanstalt Schloß Hartheim bei Linz in der Jahren 1940 bis 1945 folgt ein Bericht über die dortige Spurensicherung anlässlich der Errichtung der Gedenkstätte in Hartheim seit dem Jahre 2000. Ein weiterer Beitrag beschreibt das Schicksal von jüdischen Patienten - insbesondere aus Wien - im Rahmen der NS-„Euthanasie”.
Während die historische Forschung in den letzten Jahren insbesondere in Österreich zunehmend Ergebnisse zur Medizin im Nationalsozialismus liefert, stellen die Abläufe der NS-„Euthanasie” in den verschiedenen (süd-)östlichen Gebieten des ehemaligen Deutschen Reiches bis heute weitgehend ein Forschungsdesiderat dar. Eine der dieser Forschungslücken versucht einen Beitrag mit ersten Ergebnissen zu den Gebieten des Reichsgaues, Sudetenland und des Protektorates Böhmen und Mähren zu füllen.
In Ergänzung dieser Landes- bzw. Regionalstudien behandelt ein ausführlicher Beitrag die Tätigkeit von Prof. Dr. Hans Heinze als einem der wichtigsten „Euthanasie”-Aktivisten des Dritten Reiches, der sowohl in Planung, Durchführung und Forschung innerhalb der NS-„Euthanasie” involviert war.
Beiträge zum Inventar der Quellen zur Geschichte der NS-„Euthanasie” und dessen Nutzung sowie zu Entwicklungen in der Biomedizin und gesellschaftspolitischen Konsequenzen vervollständigen diese Ausgabe der „Berichte der Arbeitskreises”.
Drei Beiträge widmen sich der damaligen „Ostmark” des Deutschen Reiches: Einer detaillierten Darstellung der Geschehnisse in der T4-Tötungsanstalt Schloß Hartheim bei Linz in der Jahren 1940 bis 1945 folgt ein Bericht über die dortige Spurensicherung anlässlich der Errichtung der Gedenkstätte in Hartheim seit dem Jahre 2000. Ein weiterer Beitrag beschreibt das Schicksal von jüdischen Patienten - insbesondere aus Wien - im Rahmen der NS-„Euthanasie”.
Während die historische Forschung in den letzten Jahren insbesondere in Österreich zunehmend Ergebnisse zur Medizin im Nationalsozialismus liefert, stellen die Abläufe der NS-„Euthanasie” in den verschiedenen (süd-)östlichen Gebieten des ehemaligen Deutschen Reiches bis heute weitgehend ein Forschungsdesiderat dar. Eine der dieser Forschungslücken versucht einen Beitrag mit ersten Ergebnissen zu den Gebieten des Reichsgaues, Sudetenland und des Protektorates Böhmen und Mähren zu füllen.
In Ergänzung dieser Landes- bzw. Regionalstudien behandelt ein ausführlicher Beitrag die Tätigkeit von Prof. Dr. Hans Heinze als einem der wichtigsten „Euthanasie”-Aktivisten des Dritten Reiches, der sowohl in Planung, Durchführung und Forschung innerhalb der NS-„Euthanasie” involviert war.
Beiträge zum Inventar der Quellen zur Geschichte der NS-„Euthanasie” und dessen Nutzung sowie zu Entwicklungen in der Biomedizin und gesellschaftspolitischen Konsequenzen vervollständigen diese Ausgabe der „Berichte der Arbeitskreises”.
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