Denkmale der Michaelskirche in Schwäbisch Hall
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Die Michaelskirche in Schwäbisch Hall, 1156 geweiht, zählt aufgrund ihrer reichen Ausstattung mit Kunstwerken und Denkmalen zu den bedeutendsten Gotteshäusern im deutschen Südwesten. 1522, als der Haller Rat den jungen, von der Lehre Luthers beeinflussten Theologen Johannes Brenz (1499-1570) zum Prediger an St. Michael berief, wurde die Kirche Ausgangspunkt für die Reformation weit über die Grenzen Halls und Württembergs hinaus. Das gotische Langhaus birgt alleine 130 Personendenkmale aus dem 15. bis 18. Jahrhundert. Darunter befinden sich auch Arbeiten überregional bedeutender Künstler wie zum Beispiel Sem Schlör (um 1530-1597/98) oder Leonhard Kern (1588-1662). Die Denkmale der Michaelskirche bildeten über Jahrzehnte hinweg einen Forschungsschwerpunkt des Haller Kunsthistorikers Wolfgang Deutsch. Nun stellt er in dem vorliegenden Band 53 ausgewählte Monumente vor. Damit schuf er nicht nur eine außerordentlich wichtige Arbeit zur Kunstgeschichte der Reichsstadt Hall, sondern auch ein Nachschlagewerk zur Personen- und allgemeinen Stadtgeschichte. Ergänzt beziehungsweise erschlossen werden die Aufsätze von Wolfgang Deutsch durch die Transkriptionen der Inschriften der beschriebenen Denkmale und detaillierte Register, die der frühere Pfarrer der Kirchen-gemeinde St. Michael in Schwäbisch Hall, Christoph Weismann (), erarbeitet hat.
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