Menschen Mit Fremden Wurzeln in Hybriden Stadtlandschaften
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Menschen Mit Fremden Wurzeln in Hybriden Stadtlandschaften

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126 pages 2016

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Es wachsen im deutschen massenmedialen Einwanderungsdiskurs ?Wurzeln? heran: Ausländische, fremde, türkische, islamische, afrikanische usw. ?Wurzeln? konstruieren Menschen als Pflanzen. Wer ?wurzelt?, steckt fest in seinem/ihrem ?kulturellen Herkunftsraum? und bleibt fremd im ?neuen Kulturraum?. In einer nicht mehr zu leugnenden Einwanderungsgesellschaft steht die Wurzel-Metapher zugleich für ? widersprüchliche ? Auffassungen von Hybridität. Marcus Termeers Essay setzt die genannten Aspekte in Beziehung zueinander, zeichnet historische Verläufe und Transformationen nach und zeigt die performative Kraft der Metaphern. Er widmet sich sozialen Konstruktionen von Fremdheit durch ?Wurzeln? in ökologischen Diskursen, die ?Pflanzen mit Migrationshintergrund? entwerfen und diese in ?unproblematische Neubürger? und zu bekämpfende ?Integrationsverweigerer? unterteilen. Das wiederum spiegelt sich in Überfremdungsdiskursen, in denen Stadtquartiere mit hohen Anteilen ?sichtbarer Ausländer? als bedrohte Ökosysteme imaginiert werden.

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