Zwischen dynastischem Selbstbild und literarischem Stereotyp
Zwischen dynastischem Selbstbild und literarischem Stereotyp
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About This Book
Erstmalig werden alle antiken Zeugnisse zu den Königinnen der Seleukiden und der weiteren hellenistischen Monarchien Kleinasiens herangezogen und unter folgenden Gesichtspunkten untersucht: Zu Beginn werden geschwisterliche Inszenierungen und Geschwisterehen in Beziehung mit der Entwicklung dynastischer Identitäten betrachtet. Daraufhin werden die umfangreichen heiratspolitischen Verflechtungen hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Geschlechterrollen an den jeweiligen Höfen analysiert. Zum Schluss erfolgt eine Auseinandersetzung mit den Fällen mütterlicher Regentschaften. Übergreifend soll festgestellt werden, inwieweit geschlechterspezifische Normvorstellungen aus der römischen Kaiserzeit die Überlieferung beeinflussten. Dabei wird u.a. eine Umdatierung der Novelle vom "liebeskranken Antiochos" vorgenommen.
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