Quasimomente

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51 pages 2016

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Die Künstlerin Christiane Feser untersucht in ihren Werken die Bildlogik von Fotografien und kristallisiert dabei das fotografische Paradoxon zwischen Dokument, Fiktion und Abstraktion heraus. Indem sie in einem immerwährenden Prozess des Überschreibens und Ummodellierens das fotografische Bild aus seinem reproduzierenden Sinnzusammenhang löst und zu einem dreidimensionalen autonomen Objekt werden lässt, negiert sie das Ontologische der Fotografie und konfrontiert die BetrachterInnen gleichzeitig mit einem uralten Topos der Kunstgeschichte: der Illusion. In Fesers auf Fotografie basierenden Arbeiten überlagern sich verschiedene Zustände und Seinsweisen des Fotografischen. Sie schwanken zwischen Illusion und Realität und bilden dabei Quasimomente der Sichtbarkeit ab. 0Exhibition: Kunstverein Gera e.V., Gera, Germany (26.08. - 8.10.2016).

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