Das Gebäude als Akteur
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Das Gebäude als Akteur

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364 pages 2016

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Wodurch und wann werden Gebäude zu Akteuren? In welchen Konstellationen entfalten sie Wirkmächtigkeit? Welche Handlungsspielräume in sich, der Stadt und im Raum eröffnen und begrenzen sie? Anke Rees stellt eine innovative Herangehensweise vor, mit der sich die Verbindungen zwischen den Menschen und der materiellen Umwelt in ihrer Dynamik erfassen und deuten lassen? das ±Atmosphären-Netzwerk-Modell?. Ausgehend von Architekturen und unter Einbezug der sinnlich-emotionalen Faktoren können mit ihm die multidimensionalen Wechselbeziehungen untersucht werden: die Materialität des Bauwerks, die beteiligten Akteure mit ihren Netzwerken und die entstehenden Gefühlsräume mit ihren Atmosphären. Am Beispiel der Schiller-Oper in Hamburg, einem Stahlskelettbau aus dem Fin de Siécle, zeichnet die Autorin die empirische Herleitung des Modells nach. Dafür bündelt sie Ansätze der kulturwissenschaftlichen Technikforschung, der Material Culture Studies und der Urban Anthropology. Sie bezieht Atmosphärenkonzepte ebenso ein wie die Akteur-Netzwerk-Theorie. Mit dem entwickelten Instrumentarium analysiert sie die 125-jährige Geschichte des Beispielobjekts, die aus umfangreichen Archivalien und Alltagsquellen rekonstruiert wurde. Eine solche Herangehensweise ermöglicht einen empathischen Blick? auf Gebautes und in der konkreten Umsetzung einen nachhaltigen, zufriedenstellenden Umgang mit der materiellen Umwelt.

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