Die Stuckdecke des oecus tetrastylus aus dem sog. Augustusha
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Die Stuckdecke des oecus tetrastylus aus dem sog. Augustushaus auf dem Palatin im Kontext antiker Deckenverzierungen

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345 pages 2018

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Ausgangspunkt der Studie waren 4.340 Stuckfragmente einer Zimmerdecke, die in den 1970er Jahren von G. Carettoni im oecus tetrastylus am westlichen Peristyl des sog. Augustushauses auf dem Palatin in Rom gefunden und 2009 photographisch und zeichnerisch dokumentiert wurden. Angesichts des mangelhaften Forschungsstandes und der umstrittenen Identifizierung und Datierung des Gebäudes erfolgen Vorarbeiten für eine künftige Gesamtbewertung der ganzen prächtigen Raumausstattung sowie eine kulturgeschichtliche Einordnung der Fragmente in den Kontext antiker Deckenverzierungen anhand von 440 voraugusteischen Decken[be]funden, 199 literarischen Quellen, einigen Inschriften und Papyri sowie ausgewählten Bildquellen [Malerei, Münzen etc.]. Bei der untersuchten Decke handelt sich um ein auf vier Stützen fussendes, abgehängtes Gewölbe mit zwei komplizierten, von Kassetten umfangenen Mittelmotiven, während die flachen Decken der Seitenschiffe eine einfache Kassettierung aufwiesen. Der Stuck war überraschend uneinheitlich zusammengesetzt, weiss bemalt und mit einem Glanzüberzug versehen. Der Einbau erfolgte wohl im 2. Drittel des 1. Jh. v.Chr.

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