Tauschprinzip, Mehrheitsprinzip, Gesamtinteresse

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203 pages 1979

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Das Buch gliedert sich in 3 Teile. Im 1. Teil wird eine normative Konzeption des Gemeinwohls (Gesamtinteresse) entwickelt. Dabei wird an utilitaristische Überlegungen angeschlossen, die jedoch auf einem nach-positivistischen, diskurstheoretischen Ansatz aufbauen (Konsenstheorie der Wahrheit). Im 2. Teil wird das Gesamtinteresse als normatives Kriterium an die Marktwirtschaft (Tauschprinzip) angelegt. Hier steht die Auseinandersetzung mit der paretianischen Wohlfahrtsökonomie und den Institutionen Eigentum und Vertrag im Zentrum. Die Methode ist hier modelltheoretisch, ebenso wie im 3. Teil, in dem das normative Kriterium des Gesamtinteresses an Wahlen nach dem Mehrheitsprinzip angelegt wird. Hier spielt die Koalitionsbildung und die Mehrheitsalternative eine wichtige Rolle, die sich bei rationaler Strategie aller Beteiligten durchsetzt.

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