Städtebau als kulturelle Praxis
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Städtebau als kulturelle Praxis

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277 pages 2013

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"Die städtebauliche Theoriebildung der 1920er und frühen 1930er Jahren war nicht allein in Deutschland geprägt von dem Gedanken, dass die zeitgenössische Großstadt neuartige Aufgaben und Herausforderungen zu bestehen habe, die nur mithilfe wissenschaftlicher Erkenntnisse zu lösen seien. Eine neuartige Begrifflichkeit von Zwecken und Funktionen ersetzte die bis zum Ersten Weltkrieg übliche Rede von Bedürfnissen und führte zum Leitbild einer "funktionalen Stadt". Ulrike Sturms Studie fokussiert auf eine lose kooperierende Gruppe von Städtebauern, Stadtplanern sowie Kritikern und Wissenschaftlern der Weimar Republik, die für innovative Konzepte und Verfahren im Städtebau plädierten, sich dabei aber ganz explizit auf kulturelle Traditionen bezogen, die ins 19. Jahrhundert zurückreichen. Bislang wurde diese Gruppe von der Forschung nicht als solche wahrgenommen"

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