Blindheit

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178 pages 1986

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"Die hier versammelten Beiträge rekonstruieren in Detailstudien die Geschichte einer Poetisierung der Blindheit. Mitte des 18. Jahrhunderts stellte Diderot die Weichen für eine Überführung der theologischen und anthropologischen Zuschreibung auf das Gebiet der Ästhetik. Der Weg dieser Interpretationen führt von einer im Aufklärungskontext als defizitär verstandenen Blindheit und einer rigorosen Privilegierung des Gesichtssinns über eine Diffusion der Wahrnehmungsgrenzen um 1800 bis hin zur Stilisierung von Blindheit als "Grenzwert der sprachlichen Darstellung." Die Studien konzentrieren sich auf poetologische Fragestellungen und zeigen die Relevanz fer Blindheitsdiskurse in der Literatur von 1750 bis 1850 am Beispiel 'kanonisierter' Texte u. a. von Gellert, Georg Friedrich Meier, Kleist, Hölderlin, Jean Oaul, Charlotte von Kalb, Goethe, Hoffmann sowie Mörike und Stifter."--P. [4] of cover.

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