Von der Landschaft im Kopf zur Landschaft aus Sprache

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367 pages 1993

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Die Arbeit spürt dem Aufkommen des empfindsamen Landschaftserlebnisses im 18. Jahrhundert, das zuerst die Schweizer Alpen favorisiert, den kulturhistorischen Voraussetzungen sowie den literarischen Auswirkungen in den Reisebeschreibungen und der Erzählprosa der Goethezeit nach. Während in der Reiseliteratur die Landschaftsbeschreibung zum vertraut gewordenen Alpenklischee erstarrt, nehmen die Dichter die Impulse und die Beschreibungsmuster der Reiseschilderungen auf, ihre dichterischen Geschöpfe beginnen zu reisen, zu wandern, Landschaft wahrzunehmen und auszudrücken. Die neuen Bedeutungsdimensionen und literarischen Funktionen, die die versprachlichte Landschaft so gewinnt, werden am Beispiel von Berg und Gebirge in der Erzählprosa der Goethezeit eingehend untersucht.

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