Individuum und Gemeinschaft in der juristischen Germanistik
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Das Buch gehört in den größeren Kontext der Geschichte des Verhältnisses von Individuum und Gemeinschaft im 19. und 20. Jahrhundert, das heißt des allmählichen Wandels vom individualistischen, mit den Ideen der Aufklärung und der Französischen Revolution übereinstimmenden Denken zur Volksgemeinschaftsideologie des Dritten Reiches. Im Zentrum des Buches steht der Kampf um die Einführung des Schwurgerichts in Deutschland, in dem nicht mehr die als "verbildet" kritisierten Richter über die Schuld eines Angeklagten urteilen sollen, sondern das "Volk" selbst mit seinen Repräsentanten.
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