"Eine gewöhnliche und harmlose Speise"?
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Die Beiträge dieses Bandes befassen sich aus religions- und kulturgeschichtlicher, exegetischer und wirkungsgeschichtlicher Perspektive mit den Mahltraditionen des entstehenden Christentums. Ausgangspunkt ist die Frage, was uns heute in der evangelischen und römisch-katholischen Abendmahlspraxis und Interpretation anspricht oder befremdet. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit den neutestamentlichen Texten und Kontexten sowie die Arbeit an modernen Rezeptionen der Mahltraditionen des entstehenden Christentums. Wichtig ist dabei die Betrachtung der Vielfalt der Kontexte frühchristlicher Mahlpraxis, die sich in der Pluralität der Mahldeutungen spiegelt. Dadurch lassen sich unbelegte Vorurteile ebenso wie einlinige Deutungsmuster aufbrechen. Der Blick auf künstlerische und kulturelle Rezeptionen der im Neuen Testament begründeten Abendmahlstraditionen gibt darüber hinaus wichtige Impulse für eine kritische Reflexion vorgefasster Deutungsmuster.
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