Bodenschutz in der Europäischen Union
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Die Veröffentlichung enthält Argumente, Argumentationshilfe und Formulierungsüberlegungen für eine Bodenschutzrichtlinie der Europäischen Union. Dazu werden rechtsvergleichend die interessantesten mitgliedstaatlichen Bodenschutzgesetze einschließlich des deutschen Entwurfs und kontrastierend die amerikanischen, japanischen und koreanischen Regelungen des Bodenschutzes dargestellt und bewertet. Im Anschluss daran wird die Tragfähigkeit der den Bodenschutz betreffenden Kompetenzgrundlage der Union nachgewiesen und auf dieser Basis eine harmonisierte Regelung zum Schutz der Böden im allgemeinen und zur Sanierung von kontaminierten Böden im besonderen in Europa zur Diskussion gestellt.
Die Studie ist interdisziplinär angelegt und umfasst sozial- und politikwissenschaftliche, planungswissenschaftliche, juristische, wirtschaftswissenschaftliche, bodenkundliche und toxikolische Versatzstücke.
Im naturwissenschaftlichen Teil werden die Probleme eines Risk-Assessment-Systems zum Schutz der Böden andiskutiert und insbesondere der holländische Ansatz in seiner aktuellen Version vorgestellt. Der ökonomische Teil stellt ein ökonometrisches Bewertungssystem vor, mit dem die ökonomischen Auswirkungen einer bodenschutzspezifischen Regelung auf theoretisch abgesicherter Basis abgeschätzt werden können.
Das Buch soll der Diskussion einer Harmonisierung des Bodenschutzes in Europa dienen, nachdem zwei Staaten umfassende Bodenschutzgesetze erlassen und Deutschland eine derartiges Gesetz in Entwurfform erarbeitet hat. Demzufolge ist es - ohne auf Interdisziplinarität zu verzichten - auf die juristischen Aspekte eines Regelungssystems zum Schutz des Bodens in Europa fokussiert. Es besteht inzwischen allenthalben Einigkeit darüber, dass die Böden dringend mit Hilfe der Rechtsordnung wirksamer geschützt werden müssen und Handlungsbedarf besteht. Dieser beruht auf einer Reihe von Empfehlungen internationaler Gremien und des fünften Umweltaktionsprogramm der Kommission der Europäischen Union.
Die Studie ist interdisziplinär angelegt und umfasst sozial- und politikwissenschaftliche, planungswissenschaftliche, juristische, wirtschaftswissenschaftliche, bodenkundliche und toxikolische Versatzstücke.
Im naturwissenschaftlichen Teil werden die Probleme eines Risk-Assessment-Systems zum Schutz der Böden andiskutiert und insbesondere der holländische Ansatz in seiner aktuellen Version vorgestellt. Der ökonomische Teil stellt ein ökonometrisches Bewertungssystem vor, mit dem die ökonomischen Auswirkungen einer bodenschutzspezifischen Regelung auf theoretisch abgesicherter Basis abgeschätzt werden können.
Das Buch soll der Diskussion einer Harmonisierung des Bodenschutzes in Europa dienen, nachdem zwei Staaten umfassende Bodenschutzgesetze erlassen und Deutschland eine derartiges Gesetz in Entwurfform erarbeitet hat. Demzufolge ist es - ohne auf Interdisziplinarität zu verzichten - auf die juristischen Aspekte eines Regelungssystems zum Schutz des Bodens in Europa fokussiert. Es besteht inzwischen allenthalben Einigkeit darüber, dass die Böden dringend mit Hilfe der Rechtsordnung wirksamer geschützt werden müssen und Handlungsbedarf besteht. Dieser beruht auf einer Reihe von Empfehlungen internationaler Gremien und des fünften Umweltaktionsprogramm der Kommission der Europäischen Union.
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