Armeleutemalerei
Armeleutemalerei
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Als "Armeleutemalerei" wurden Ende des 19. Jahrhunderts die Darstellungen von Armut und Elend bezeichnet, die zu dieser Zeit auf den Kunstausstellungen in ganz Europa zu sehen waren. Ursprünglich wurde der Begriff polemisch verwendet, etwa für das Frühwerk Max Liebermanns und die religiösen Gemälde Fritz von Uhdes. Dieser Band beleuchtet die Armut in der deutschen Kunst des 19. Jahrhunderts aus verschiedenen Perspektiven. Mittels Ausstellungs- und Sammlungskatalogen, Bilddatenbanken, Monographien sowie zeitgenössischen Kunstzeitschriften und anderen illustrierten Zeitschriften wurden rund 680 Armeleutebilder, -zeichnungen und -graphiken aus der Zeit von 1830 bis 1914 gesammelt und ausgewertet. So konnte zum Beispiel der Anteil der Armutsdarstellungen auf den Akademieausstellungen in Berlin und München ermittelt werden oder welche Armeleutebilder in den illustrierten Zeitschriften zur Abbildung kamen.
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