Psychiatrie im Dritten Reich, Schwerpunkt Hessen
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Der vorliegende zweite Band der „Berichte des Arbeitskreises” beinhaltet die Vorträge der in den Heimen Nassau- Scheuern abgehaltenen Herbsttagung 2001.
Eingeleitet wird die Publikation mit einem grundlegenden Beitrag zur Methodik der empirisch-statistischen Erforschung der „NS-Kinder- und Jugendlicheneuthanasie”. Im Mittelpunkt des Buches steht dann die Darstellung der Ereignisse in einzelnen hessischen Anstalten im Zusammenhang mit Zwangssterilisation, Deportation und den diversen „Euthanasie”-Maßnahmen zwischen 1939 und 1945. Ergänzt werden diese Beiträge durch die Darstellung der Auseinandersetzung in der Inneren Mission mit der „Entkonfessionalisierung” im Anstaltswesen von Hessen-Nassau und Hessen ab 1937. Zwei weitere Beiträge beschäftigen sich mit dem bislang weitgehend unerforschten so genannten „Ost-Einsatz” von Mitarbeitern der „Aktion T4” im Rahmen der „Organisation Todt“ im Winter 1942/42. Als richtungweisend angesehen werden kann ein Beitrag, der sich dem Spannungsfeld von Gedenkkultur und Persönlichkeitsschutz annimmt, dem sich die (wissenschaftliche) NS-Forschung immer wieder ausgesetzt sieht.
In den Themenbereich Gedenkkultur einzuordnen sind darüber hinaus die beiden abschließenden Beiträge, die sich der Analyse der Besucherbücher der Gedenkstätte Düsseldorf im Zeitraum 1988 bis 1999 und sowie der Intention und Funktion des (Gedenk-) Namensbuches für die Opfer der „Euthanasie” der Gedenkstätte Grafeneck widmen.
Eingeleitet wird die Publikation mit einem grundlegenden Beitrag zur Methodik der empirisch-statistischen Erforschung der „NS-Kinder- und Jugendlicheneuthanasie”. Im Mittelpunkt des Buches steht dann die Darstellung der Ereignisse in einzelnen hessischen Anstalten im Zusammenhang mit Zwangssterilisation, Deportation und den diversen „Euthanasie”-Maßnahmen zwischen 1939 und 1945. Ergänzt werden diese Beiträge durch die Darstellung der Auseinandersetzung in der Inneren Mission mit der „Entkonfessionalisierung” im Anstaltswesen von Hessen-Nassau und Hessen ab 1937. Zwei weitere Beiträge beschäftigen sich mit dem bislang weitgehend unerforschten so genannten „Ost-Einsatz” von Mitarbeitern der „Aktion T4” im Rahmen der „Organisation Todt“ im Winter 1942/42. Als richtungweisend angesehen werden kann ein Beitrag, der sich dem Spannungsfeld von Gedenkkultur und Persönlichkeitsschutz annimmt, dem sich die (wissenschaftliche) NS-Forschung immer wieder ausgesetzt sieht.
In den Themenbereich Gedenkkultur einzuordnen sind darüber hinaus die beiden abschließenden Beiträge, die sich der Analyse der Besucherbücher der Gedenkstätte Düsseldorf im Zeitraum 1988 bis 1999 und sowie der Intention und Funktion des (Gedenk-) Namensbuches für die Opfer der „Euthanasie” der Gedenkstätte Grafeneck widmen.
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