Gelehrte Gutachten und Konigliche Politik Im Templerprozess
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"Die Beziehung zwischen französischem König und Pariser Universität erfuhr in der Zeit um 1300 eine entscheidende Veränderung. Im epochalen Konflikt mit dem Papsttum versuchte Philipp IV. erstmals die Universität für seine politischen Zielsetzungen zu vereinnahmen. Während des Prozesses gegen die Templer war Philipp besonders auf die Autorität der Pariser Professoren angewiesen, da die Templer als geistlicher Ritterorden direkt der Gerichtsbarkeit des Papstes unterstanden. Die gelehrten Gutachten, die in dieser Situation entstanden und zu umstrittenen Fragen im Häresieverfahren Stellung bezogen, sind Thema dieses Buches. Durch die kritische Edition und Interpretation von drei Texten soll die Diskussion um die Genese der politischen Autorität der Universität Paris auf eine neue Grundlage gestellt werden. Diese Texte beleuchten nicht nur das Verhältnis von gelehrter Autorität und politischer Macht, sie gewähren auch neue Einblicke in den Verlauf eines der berühmtesten Prozesse der europäischen Geschichte."--Monumenta Germaniae Historica.
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