Krankheitserleben und Krankheitsbewältigung aus der Sicht schizophrener Patienten
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Wie sehen eigentlich die Patienten die Therapie, die sie angeboten bekommen bzw. im Falle von Patienten mit der Diagnose "Schizophrenie" sich oft auch unfreiwillig unterziehen mussten?
Die komplexe Antwort gibt die vorliegende Habilitationsschrift von Michael Stark. Ausgehend von einem geschichtlichen Überblick der Entwicklung der psychiatrischen Krankheitskonzepte werden moderne Modellvorstellungen zur Krankheitskonzeption der Schizophrenie und deren Umsetzung in therapeutische Bausteine und deren Implementierung an einer psychiatrischen Abteilung vorgestellt. Im Zentrum steht dabei die Wissensvermittlung (Psychoedukation) an die Patienten, um so das Stigma dieser Erkrankung zu minimieren und durch die gewonnene Motivation Selbststeuerungskräfte zu maximieren.
Ein Manual eines solchen Psychoedukationsprogrammes findet sich im Anhang des Buches.
Der wissenschaftliche Teil beleuchtet die komplexen Einflussvariablen einschließlich sozialer Bedingungen und familiärer Beziehungsgefüge und prüft die Ergebnisse eines solchen klinischen Programms an Hand einer siebenjährigen Katamnesestudie. Die Ergebnisse bestätigen die Wichtigkeit eines solchen komplexen Therapieprogramms durch sowohl "harte" Zahlen (Abnahme der Rückfallhäufigkeit) als auch durch die Zunahme der Zufriedenheit und Selbststeuerungskompetenz der Patienten.
Die komplexe Antwort gibt die vorliegende Habilitationsschrift von Michael Stark. Ausgehend von einem geschichtlichen Überblick der Entwicklung der psychiatrischen Krankheitskonzepte werden moderne Modellvorstellungen zur Krankheitskonzeption der Schizophrenie und deren Umsetzung in therapeutische Bausteine und deren Implementierung an einer psychiatrischen Abteilung vorgestellt. Im Zentrum steht dabei die Wissensvermittlung (Psychoedukation) an die Patienten, um so das Stigma dieser Erkrankung zu minimieren und durch die gewonnene Motivation Selbststeuerungskräfte zu maximieren.
Ein Manual eines solchen Psychoedukationsprogrammes findet sich im Anhang des Buches.
Der wissenschaftliche Teil beleuchtet die komplexen Einflussvariablen einschließlich sozialer Bedingungen und familiärer Beziehungsgefüge und prüft die Ergebnisse eines solchen klinischen Programms an Hand einer siebenjährigen Katamnesestudie. Die Ergebnisse bestätigen die Wichtigkeit eines solchen komplexen Therapieprogramms durch sowohl "harte" Zahlen (Abnahme der Rückfallhäufigkeit) als auch durch die Zunahme der Zufriedenheit und Selbststeuerungskompetenz der Patienten.
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