Guillaume de Machaut & Jean de Bondol
Guillaume de Machaut & Jean de Bondol
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Anyone who has visited Karlstein Castle will remember the wall paintings of the relic scenes: Emperor Karl IV accepts relics and places them in the precious relic cross. Appearances are deceptive: There is more to the solemn ceremony: Pierre de Lusignan, King of Cyprus, facing the emperor in the middle scene, receives, as it were, the blessing for his crusade plan. What is more, the floating Templar cross probably indicates the idea of a renewal of the Knights Templar, which was abolished at the beginning of the 14th century. The musician-poet Guillaume de Machaut and the French court painter Jean de Bondol also seem to have indulged in this idea. With the murder of Pierre de Lusignan, that plan collapsed. The traces of their connection with the German Emperor and the King of Cyprus have been erased. This explains why there is no historical evidence (for the findings presented by ARB)
Wer Schloss Karlstein besucht hat, erinnert sich an die Wandmalereien der Reliquienszenen: Kaiser Karl IV nimmt Reliquien entgegen und legt sie in das kostbare Reliquienkreuz. Der Anschein trügt: Hinter dem feierlichen Zeremoniell verbirgt sich mehr: Pierre de Lusignan, König von Zypern, in der mittleren Szene dem Kaiser gegenüberstehend, erhält gleichsam den Segen zu seinem Kreuzzugsplan. Mehr noch, das schwebende Templerkreuz deutet wohl auf die Idee einer Erneuerung des zu Beginn des XIV. Jahrhunderts abgeschafften Templerordens hin. Dieser Idee scheinen auch der Musikerpoet Guillaume de Machaut und der französische Hofmaler Jean de Bondol gefrönt zu haben. Mit der Ermordung von Pierre de Lusignan zerschellte jener Plan. Die Spuren ihrer Verbindung mit dem deutschen Kaiser und dem König von Zypern wurden gelöscht. So erklärt sich, dass (für die von ARB vorgetragenen Erkenntnisse) keine historischen Beweise vorliegen
Wer Schloss Karlstein besucht hat, erinnert sich an die Wandmalereien der Reliquienszenen: Kaiser Karl IV nimmt Reliquien entgegen und legt sie in das kostbare Reliquienkreuz. Der Anschein trügt: Hinter dem feierlichen Zeremoniell verbirgt sich mehr: Pierre de Lusignan, König von Zypern, in der mittleren Szene dem Kaiser gegenüberstehend, erhält gleichsam den Segen zu seinem Kreuzzugsplan. Mehr noch, das schwebende Templerkreuz deutet wohl auf die Idee einer Erneuerung des zu Beginn des XIV. Jahrhunderts abgeschafften Templerordens hin. Dieser Idee scheinen auch der Musikerpoet Guillaume de Machaut und der französische Hofmaler Jean de Bondol gefrönt zu haben. Mit der Ermordung von Pierre de Lusignan zerschellte jener Plan. Die Spuren ihrer Verbindung mit dem deutschen Kaiser und dem König von Zypern wurden gelöscht. So erklärt sich, dass (für die von ARB vorgetragenen Erkenntnisse) keine historischen Beweise vorliegen
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