Der rote Holocaust und die Deutschen
Die Debatte um das „Schwarzbuch des Kommunismus“
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Seit dem Erscheinen im Mai 1998 hat sich das »Schwarzbuch des Kommunismus« zu einem Standardwerk über den Kommunismus entwickelt. Kaum ein Buch ist in den letzten Jahren so begrüßt, aber auch so bekämpft worden, bis hin zu Demonstrationen und Gegenpublikationen. Insbesondere der Vergleich mit den Untaten des Nationalsozialismus, den Stéphane Courtois in seiner berühmten Einleitung angestellt hat, sorgt weiterhin für Diskussionsstoff. Hörst Möller, als Direktor des renommierten Instituts für Zeitgeschichte, prädestiniert für diese Aufgabe, hat es unternommen, die wichtigsten Beiträge zu sammeln und zu sichten, kritische ebenso wie zustimmende. Unter anderem legt er Texte vor von Jean-François Revel, Gerd Koenen, Eckhard Jesse, Konrad Löw, Heinrich August Winkler, Alexander Schuller, Christian Semler und Ulrike Ackermann. Ergänzt wird der Band durch einen Text von Stéphane Courtois, in dem er sich mit der Kritik am »Schwarzbuch« auseinandersetzt, und eine Einleitung von Horst Möller.
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