Collectanea Coptica
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"In diesem Sammelband habe ich 5 verschiedene Studien zusammengestellt, die eigentlich für eine Einzelveröffentlichung vorgesehen waren, wegen ihres geringen Umfanges aber besser in einem solchen Sammelband Unterschlupf finden. Der erste Beitrag handelt von einem sehr späten gnostischen Text, den ich „Traktat des Urvaters Sêtheus“ genannt habe. Er hat die originale Schriftaufteilung sowie eine völlig neue Übersetzung zu seinem Inhalt; zugleich habe ich hier die spätgnostischen Vokabeln zusammengestellt und übersetzt, die in diesem Traktat und vor allem in der Pistis Sophia so überaus häufig zum Einsatz kommen. Der zweite Beitrag zeigt, daß die Gnostiker auch an Platons Politeia nicht vorbeigehen konnten. Sie haben das Ende eines Nag Hamadi Kodex VI mit den Auszügen einer koptischen Übersetzung des Plato ausgefüllt, freilich ist diese Übersetzung, allein schon wegen der Schwierigkeit des klassischen Griechisch, sehr frei – und damit auch ziemlich unverständlich geworden.
Der dritte Beitrag befaßt sich mit der Frage, ob man Schenute-Predigten an seinem Stil erkennen kann oder nicht? Manuskripte aus der Pierpont-MorganLibrary/New York und der Univ. Library of Michigan werden daraufhin untersucht. Im letzten Beispiel kommt eine interessante Predigt über altägyptische Hieroglyphen zur Sprache, die Schenute geschrieben und gepredigt hatte, als die heidnischen Priester noch in Amt und Würden waren und offenbar Hieroglyphen lesen konnten (um 420 n. Chr.!). Der vierte Beitrag behandelt koptische Psalmenkonkordanzen. Es sind höchst modern anmutende Listen von Stichwörtern mit Zahlenangaben, die in verschiedenen Sammlungen und Museen verstreut ihr Dasein fristen und die hier zum ersten Mal veröffentlicht und bearbeitet werden. Der fünfte Beitrag beschäftigt sich mit dem Problem des Lesen- und Schreibenlernens in der Spätantike in Ägypten. Hier sind einige Anregungen zu gewinnen, die auch für die heutige Zeit noch ihre Gültigkeit besitzen."--
Der dritte Beitrag befaßt sich mit der Frage, ob man Schenute-Predigten an seinem Stil erkennen kann oder nicht? Manuskripte aus der Pierpont-MorganLibrary/New York und der Univ. Library of Michigan werden daraufhin untersucht. Im letzten Beispiel kommt eine interessante Predigt über altägyptische Hieroglyphen zur Sprache, die Schenute geschrieben und gepredigt hatte, als die heidnischen Priester noch in Amt und Würden waren und offenbar Hieroglyphen lesen konnten (um 420 n. Chr.!). Der vierte Beitrag behandelt koptische Psalmenkonkordanzen. Es sind höchst modern anmutende Listen von Stichwörtern mit Zahlenangaben, die in verschiedenen Sammlungen und Museen verstreut ihr Dasein fristen und die hier zum ersten Mal veröffentlicht und bearbeitet werden. Der fünfte Beitrag beschäftigt sich mit dem Problem des Lesen- und Schreibenlernens in der Spätantike in Ägypten. Hier sind einige Anregungen zu gewinnen, die auch für die heutige Zeit noch ihre Gültigkeit besitzen."--
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