Aus der Arbeit des Instituts für Denkmalpflege und Bauforsch
Aus der Arbeit des Instituts für Denkmalpflege und Bauforschung
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Band III der Reihe "Die polytechnische Welt" fragt nach Massnahmen, die nötig sind, um das Hauptgebäude als repräsentativen Mittelpunkt der ETH Zürich zu erhalten. Er stellt ein Leitbild für die langfristige bauliche Entwicklung vor und zeigt am Beispiel konkreter Projekte, wie die ursprüngliche Lesbarkeit und räumliche Qualität des Hauses durch Um- und Rückbauten in bestimmten Kernbereichen wiederhergestellt werden können. Im Hauptgebäude der ETH Zürich überlagern und widersprechen sich Bau- und Lehrkonzepte dreier Generationen von Architekten und Hochschullehrern - vom Semperbau über Gustav Gulls Polytechnikum bis hin zu Charles-Edouard Geisendorfs Umbauten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Räume, Raumfolgen, Belichtung, Erschliessung und Oberflächen sind derzeit durch die Verdichtungen der 1960er- und 1970er-Jahre bestimmt. Angesichts unterschiedlicher Ansprüche, die künftig an das Hauptgebäude gestellt werden, sind kurz-, mittel- und langfristige Strategien zur Bewahrung und Wiederherstellung von Qualitäten im heterogenen Bestand notwendig. Unter der Leitung von Uta Hassler wurden dazu am Institut für Denkmalpflege und Bauforschung Projekte für Kernbereiche des "Poly" (Treppen, Korridore, Kuppelsaal, Räume der Schulleitung, Aula) entworfen und teilweise umgesetzt.
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