Rassenschande
12 min read
Rate this book:
About This Book
Bisher war unsere Wahrnehmung der »Rassenschande«-Verfolgung im Nationalsozialismus durch nur wenige spektakuläre Einzelfälle geprägt. Przyrembel zeigt in einer differenzierten Analyse hunderter Gerichts- und Polizeiakten, dass die Verfolgung persönlicher Beziehungen zwischen jüdischen und nicht-jüdischen Deutschen nach Erlass der Nürnberger Gesetze im September 1935 keineswegs am Rande der deutschen Gesellschaft stattfand. Die Deutschen waren in vielfältiger Weise in den Prozess der Ausgrenzung eingebunden: als Denunzianten, als Zeugen vor Gericht oder als Vollstrecker des Justiz- und Polizeiapparats trieben sie die Verfolgung der Juden in Deutschland voran. Doch bereits der bloße Verdacht der »Rassenschande« wirkte sich konstitutiv auf den Alltag der jüdischen Deutschen aus. Durch die Verbindung von mikro- und makrohistorischen Perspektiven zeigt die Autorin, wie aus Juden Verfolgte und aus Nicht-Juden Akteure der Verfolgung wurden.
Buy This Book
As an Amazon Associate and Bookshop.org affiliate, BookOrb earns from qualifying purchases.
Write a Review
Sign in to write a review.
More by Paul Westheim
"Ich sah und schnitt in Holz"
"Ich sah und schnitt in Holz"
25 años del Taller Libre de Gr
25 años del Taller Libre de Grabado Mario Reyes
Architektonik des Plastischen
Architektonik des Plastischen
Arte antiguo de México
Arte antiguo de México
Arte ibero americana
Arte ibero americana
Arte, religión y sociedad