"Schreiben, wie es wirklich war..."

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136 pages 1985

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"Wir haben ja nichts gewußt", so lautet häufig die Antwort auf die Frage, warum sich nur wenige aktiv gegen das Unrechtsregime des Nationalsozialismus aufgelehnt haben. Pressezensur, offizielle NS-Propaganda und drakonische Strafen hätten, so hieß es, die öffentliche Diskussion unmöglich gemacht.

Karl Dürkefälden, Maschinenbautechniker in Celle, gab sich mit den öffentlich verbreiteten Informationen nicht zufrieden. Er sammelte Nachrichten aus allen Quellen, die ihm zugänglich waren, und schrieb die in ein Tagebuch, um zu zeigen, "wie es wirklich war".

Die Aufzeichnungen Karl Dürkefäldens verdeutlichen in eindrucksvoller Weise, was man über die politische Realität in Deutschland 1933 - 1945 erfahren konnte, wenn man nur wollte.

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