…erinnern an die Zukunft

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31 pages 2019

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„Klimakatastrophe“, „Erderwärmung“, „Umweltzerstörung“, „Massentierhaltung“, „Rassismus“ all dies sind Begriffe, die unsere gegenwärtigen Nachrichten bestimmen. Doch diese Entwicklungen sind nicht neu, wie uns hellsichtige Künstler*innen, kreative Wissenschaftler*innen und engagierte Philosoph*innen immer wieder aufzeigen. Sie sind es, die oftmals vor allen anderen erkennen, welche Gefahren unserem Planeten drohen und die Probleme öffentlich benennen.

Häufig wird diese Weitsicht jedoch abgetan, vor allem von jenen, die an den Fehlentwicklungen verdienen. Auch die derzeitige Situation im Bezug auf klimatische Veränderungen, Proteste und neue soziale Bewegungen hatte ihre Vorboten: Unter ihnen die Künstlerin Else Lasker-Schüler, die Philosophin und Sozialreformerin Dr. Helene Stöcker und der Philosoph, Autor und Aktivist Gustav Landauer. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts setzten sie sich für ein neues, dezentrales, solidarisches und gewaltfreies Zusammenleben sowie ein umweltbewusstes Leben ein. Else Lasker-Schüler, Helene Stöcker und Gustav Landauer standen für ihre Überzeugungen ein und haben zugleich die Erfahrung der Ausgrenzung und Verfolgung erleben müssen: Landauer wurde von Rechtsradikalen ermordet und die beiden Frauen vom NS-Regime ins Exil gejagt. In ihrem Namen setzt das Festival auch ein Zeichen für eine tolerante Gesellschaft. Hinterlassen haben diese drei außergewöhnlichen Persönlichkeiten zahlreiche Texte in wunderbarer Sprache. Sie sind der Ausgangspunkt des Festivals „Erinnern an die Zukunft“.

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