Wortbildungsstrukturen als Wegweiser beim Dekodieren

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396 pages 2018

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Melanie Bangel geht in dieser Studie der Frage nach, inwiefern sta rkere und schwa chere Leserinnen und Leser Einsicht in Wortbildungsstrukturen fu r die Bedeutungszuweisung beim Lesen nutzen. Dazu erhebt sie (retrospektive) metakognitive Verbalprotokolle mit Schu lerinnen und Schu lern in Jahrgang 5 u ber die Bedeutung von kontextuell eingebetteten und isoliert schriftlich pra sentierten komplexen Wo rtern sowie u ber die den Bedeutungshypothesen zugrundeliegenden Worterschlie©ungsstrategien. In den Analysen kommen unterschiedliche Vorstellungen zum Zusammenhang zwischen Wort(bildungs)struktur und Bedeutung zum Vorschein. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die lesesta rkeren und leseschwa cheren Schu lerinnen und Schu ler vor allem darin unterscheiden, inwiefern sie den Kotext als Informationsquelle hinzuziehen und ob sie morphologisches Wissen als wortu bergreifendes Problemlo sewissen abrufen ko nnen. Der Inhalt Kognitive und (psycho-)linguistische Aspekte des Lesens Morphologische Strukturen im Sprachlernprozess Zum Zusammenhang zwischen Wortstruktur und Bedeutung Zum Verha ltnis der Orientierung am Kotext und an der Wortbildungsstruktur Die Zielgruppen Dozierende und Studierende der Sprachdidaktik und -wissenschaft Deutschlehrer und -lehrerinnen Die Autorin Melanie Bangel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Didaktik der deutschen Sprache an der Universita t Hamburg. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Lese- und Rechtschreibdidaktik und Wortschatzarbeit.

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